raus aus dem Funktionieren, rein ins Träumen
- isabellenellen
- 18. März
- 2 Min. Lesezeit
Als Kind haben wir so viel geträumt. Wir haben uns die "verrücktesten" Sachen ausgedacht, was wir machen möchten. Was wir im Leben erleben möchten. Wir haben die Ideen einfach durch uns durchsprudeln lassen. Wir haben uns nicht überlegt, soll ich diesen Traum aussprechen, wir haben es einfach getan. Vielleicht haben wir gespürt, da gibt es Menschen, die uns und unseren Traum sehen und ihn mit uns träumen. Vielleicht gab es auch Menschen, wo wir gespürt haben, da wird unser Traum belächelt. Hör auf zu Träumen, komm an im wahren Leben. Und irgendwann haben wir das gemacht, unsere Träume aufgegeben.
Ja, ich spreche in diesem ersten Teil nicht in der Ich-Form. Ich glaube, vielen ist es so ergangen wie oben beschrieben.
Ich bin gerade wieder an dem Punkt wo ich spüre, ich möchte wieder mehr ins Träumen und weniger funktionieren. Ich möchte auf meine Herzimpulse hören und ihnen Beachtung schenken. Meine Gedanken zuerst mal aussen vor lassen und gross träumen.
Was würde ich tun, wenn alles möglich wäre? Vor ungefähr einem Monat wurde mir bewusst, dass ich momentan ohne wirkliche Träume und Vorstellungen für mein Leben unterwegs bin. Ich mich irgendwie leben lasse, zwar im hier und jetzt, aber doch ohne das Steuer wirklich in der Hand zu halten.
Ja, ich möchte wieder gross träumen, mich mit den Gefühlen füllen, die kommen, wenn ich mir meine Träume gross und bunt ausmale.
Und vor ungefähr drei Wochen kam dann plötzlich ein "alter" Kindheitstraum wieder zu mir. Der Traum, mal einen Sommer auf einer Alp zu verbringen, in der Natur, mit Tieren, in der Einfachheit. Und sofort waren da Gefühle von Freude, Leichtigkeit, Freiheit. Und gleichzeitig der Kopf der seine Gedanken lieferte und mir Gründe nannte, wieso dies sicher nicht möglich ist. Aber was, wenn doch?
Vorgestern hat mir meine Arbeitskollegin eine Zahl genannt, 31`025. Soviele Tage lebt ein Mensch (ohne Schaltjahre) wenn er 85 Jahre alt wird. Ich dachte, wow, das tönt nach wenig. Und bei mir ist mehr als die Hälfte schon vorbei. Also ist es an der Zeit, meinen Träumen zu folgen. Diese feinen Eingebungen wahr zu nehmen und sie zu beachten.
Was sind deine Träume für dein Leben? Welchen Traum trägst du schon lange mit dir rum? Was hindert dich daran, deine Träume umzusetzen?
Ich wünsche dir Zeit und Raum, um dir deinen Träumen bewusst zu werden. Um sie aus deinem Herzen heraus entstehen zu lassen. Um dich zu öffnen für Türen und Wunder, die weit über deine Möglichkeiten hinausgehen.

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